BATTERIEN LIEFERN GRÜNEN STROM AUF ABRUF - ZU JEDER TAGES- UND NACHTZEIT.
WIE DAS MODELL VON GESI Giga Batteries FUNKTIONIERT
AUFLADEN
Die GESI-Großbatterien werden geladen, wenn Erneuerbare Energie im Überfluss vorhanden ist. Die Drosselung oder das Abschalten von Wind- und Photovoltaik-Anlagen ist insoweit nicht mehr nötig.
ENTLADEN
In Phasen, in denen wenig Solar- und Windenergie produziert wird, springen die GESI Großbatteriespeicher ein und speisen Strom ins Netz ein. Es ist deshalb deutlich seltener erforderlich, Strom aus dem Ausland zu kaufen oder fossile Gaskraftwerke zu nutzen.
Die GESI Großbatteriespeicher sind hochflexible Spitzenlastkraftwerke, die Schwankungen bei der Erzeugung Erneuerbarer Energien neutralisieren.
Ein GESI -Batteriegroßspeicher mit einer Anschlussleistung von einem Gigawatt und einer Kapazität von 2 Gigawatt pro Stunde kann rund 1,8 Millionen Mehrpersonen-Haushalte für zwei Stunden mit Strom versorgen. Und das mehrmals am Tag.
Die Großbatteriespeicher verbinden damit kosten- und ressourceneffiziente Systemstabilität und klimafreundliche Energieerzeugung.
WIR BAUEN BATTERIESPEICHER IM GIGAWATT-MASSSTAB
Wir planen, finanzieren, bauen und betreiben große Batteriespeicher, um die Energiewende voranzutreiben und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Unsere Anlagen speichern grünen Strom, wenn er im Übermaß vorhanden ist – und geben in wieder ab, wenn er gebraucht wird.
Mit Kapazitäten im hohen Mega- oder gar im Gigawatt-Bereich tragen GESI-Batterieparks entscheidend dazu bei, dass Wind- und Solarparks in sog. Hellbrisen weiterlaufen können. Dadurch wird das Potenzial Erneuerbarer deutlich besser ausgeschöpft – zugunsten des Klimas, der Wirtschaftlichkeit des Energiesystems und der Strompreise.
GROSSBATTERIESPEICHER FÜR EINE SICHERE ENERGIEWENDE –
Auswahl unserer AKTUELLEN PROJEKTE

Emmerthal/Grohnde (Niedersachsen)
Grüner Strom statt Atom: Das Kernkraftwerk in Grohnde nahe Hameln wurde Ende 2021 endgültig abgeschaltet. In unmittelbarer Nähe entsteht nun ein GESI-Batteriepark (siehe Projektion), der dafür sorgt, dass die vorhandene Energieinfrastruktur sinnvoll genutzt und der Standort wieder gestärkt wird.
Leistung: 870 MegawattGeplante Inbetriebnahme: 2028

Bergrheinfeld
(Bayern)
Es ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die Energiewende: Die Stromtrasse SuedLink transportiert künftig Windenergie aus dem Norden nach Süddeutschland. Sie führt bis nach Bergrheinfeld, was die fränkische Gemeinde zum optimalen Standort für einen GESI-Batteriespeicher macht (siehe Projektion).
Leistung: 1.000 Megawatt (1 Gigawatt)Geplante Inbetriebnahme: 2029

Alfstedt
(Niedersachsen)
In der Nähe der Nordseeküste sind Speicher besonders dringend vonnöten, damit Windparks nicht gedrosselt oder gar abgeschaltet werden müssen. Unser Batteriepark im Landkreis Rothenburg (Wümme) nördlich von Bremen wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.
Leistung: 740 MegawattGeplante Inbetriebnahme: 2029
Weitere Projekte sind in der Pipeline (Bilder folgen).
FOSSILE GASKRAFTWERKE ALLEIN bringen NICHT DIE in den nächsten jahren Notwendige FLEXIBILITÄT
Aktuell sind es vor allem Gaskraftwerke, die für Flexibilität im Stromnetz sorgen. Sie werden hochgefahren, wenn zu wenig grüner Strom produziert wird. Das ist essentiell, um Blackouts zu verhindern. Durch den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und die Abschaltung konventioneller Kraftwerke steigt der Bedarf an flexibel steuerbaren Kraftwerken:
Laut Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche braucht Deutschland bis 2030 bis zu 20 Gigawatt Anschlussleistung, um den Kohleausstieg wie geplant durchzuführen. Das entspricht bis zu 40 Gaskraftwerken mit jeweils 500 Megawatt Erzeugungsleistung.
Dieses gigantische Infrastrukturvorhaben ist kaum umsetzbar. Es fehlt an Gasturbinen, effizienten Genehmigungsverfahren sowie Ingenieuren und Facharbeitern. Dabei steht fest: Wenn die Untergrenze von 25 GW zusätzlicher Anschlussleistung nicht erreicht wird, lässt sich der Kohleausstieg bis 2030 nicht umsetzen.
FÜR DIE AMBITIONIERTE ENERGIEWENDE BRAUCHT DEUTSCHLAND in Großem Stil batteriegroßSPEICHER- KAPAZITÄT
Im Jahr 2045 soll 100% der Energieerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen.
Bereits für 2030 ist ein Grünstrom-Anteil von mindestens 80% vorgesehen. Das ist äußerst ambitioniert, zumal der jährliche Strombedarf bis zum Ende dieses Jahrzehnts von 600 auf 800 Terawattstunden steigen wird.
Das liegt vor allem an stärker elektrifizierten Industrieprozessen, Wärmepumpen und der Elektromobilität.
Berechnungen des Fraunhofer Instituts zeigen, dass bereits 2030 mindestens 100 GWh Großbatterie-Speicherkapazität erforderlich sind, um die Klimaziele zu erreichen und insbesondere
- die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu stabilisieren
- das Abschalten oder Drosseln von Wind- und Fotovoltaikanlagen zu vermeiden
- die Strompreise zu dämpfen und CO2 Emissionen zu verringern